Sensationeller Musicalerfolg – Ein emotionales Tränenmeer zum Abschied

Ich han minge Baum am Rhing jepflanz – von Fränk Hechler

## Fotos werden kurzfristig ergänzt ##

Einfach nur Wahnsinn! Unbeschreibliche Augenblicke die wir in den letzten Wochen bei den vielen Musicalvorstellungen erleben durften. Tobender Applaus mit andauerndem Standing Ovations bei jeder der sieben  komplett ausverkauften Veranstaltungen. Und wir hätten noch so viele Shows mehr verkaufen können….

Die vielen Menschen trafen auf ein professionelles Umfeld und ein Musicalteam welches unzählige Tränen in die Augen trieb – sei es aufgrund tiefgehender Emotionen, oder sei es aufgrund des überall versteckten Humors.

Allen voran überzeugten Stefania Morina (Euskirchen) als Lisbeth mit ihrer unverwechselbaren und bis tief ins Herz reichenden Stimme, sowie Fabian Schmelcher (Erftstadt Lechenich) mit seiner ebenso unverwechselbaren Stimme und Persönlichkeit. Beide trafen das Publikum mit voller Wucht – mitten ins Herz. Kaum war die erste Träne geflossen, schlossen sich die nächsten Tränen an. Wenn Fienchen (Susanne Wachsmann (Erftstadt) / Silvia Gasperi (Kerpen)) im Jahr 1911 mit dem Titel „Wer met enem echte Kölsche Hätz jebore wet“ den kleinen Matthes nach seiner Geburt begrüßte, blieb ebenfalls kein Auge trocken.

Jupp (Andreas Pätz (Friesheim)) stürmte in seiner liebenswürdigen und unbändigen Art und Weise auf die Bühne. In jeder der sieben Vorstellungen war er Garant für die humorvollen Tränen! Gemeinsam mit seiner Freundin Andrea (Sonja Kreitner (Kerpen)), die ebenfalls mit absolutem schauspielerischen und gesanglichen Fähigkeiten glänzte, verzauberte das Gespann ihr Publikum mal auf die lustige, mal auf die emotionale Art und Weise. Eingebettet in eine Geschichte die eine Liebe über 100 Jahre begleitet und unter der optischen Wirkung von über 200 Kostümen zeigten alle 47 Künstler eine professionelle Leistung.

„Mau Mau – ich han jewunne“ – auch diese Worte werden wohl in die Geschichte eingehen. So beginnt die Szene wenn der noch kindliche Matthes gemeinsam mit seinen Freunden Jupp und Pitter ein Stück des Liebesbeginns erzählt. Wie nah ging es doch wenn er seinen Liebesbrief an seine Lisbeth vorlas… Ja, Nein, Vielleicht. Ich bin sicher, diese Worte werden vielen in Erinnerung bleiben. Genau wie der Moment, wenn die noch kindliche Lisbeth (Lara Breuer / Lea Chiara Wirtzfeld) den Jupp mit zum spielen nahm – statt den kleinen Matthes… Und in allen Szenen erschien da so ein Mädchen in einem langen roten Kleid – und dann noch ein junge in rotem Gewand. Man sah regelrecht die Spannung in den Gesichtern des Publikums. Doch die Auflösung blieb noch im Verborgenen.

Damit die aufwendigen Bühnenumbauten möglich wurden, erzählte die 15jährige Michelle Mader von den professionellen Maskenbildnern zu einer ca. 100jährigen Frau zurechtgemacht, ihre Geschichte. Mit altersgemäß langsamen und beschwerlichen Bewegungen. Einfach nur perfekt! Währenddessen wurden im Backstage unter der Leitung von Angelika Schmidt 200 Kostüme getauscht, die Maskenbildner machten die Darsteller älter (in wenigen Sekunden!), die Bühnenschupser (so nannten wir die Kullissenumbauer) leisteten ein wahres Wunder. Sie tauschten die Bühnenbilder, änderten Aufbauten und legten die richtigen Requisiten an den korrekten Ort. Eine wahnsinns Leistung die während der Vorstellung im Backstage erbracht wurde!

Und bei jeder Szene erlebten wir den Traum! Höllischer Applaus, Gelächter und unzählige Tränen der Rührung. Es war einfach Wahnsinn. Bis zu dem Moment wo jede der sieben Veranstaltungen explodierte: Ganz plötzlich war da dieser Junge mit dem roten Umhang nicht mehr unauffällig an der Seite, sondern mitten im Geschehen. Dann fing er auch noch an zu singen auf eine Art und Weise wie das wohl keiner erahnte. Tobender Szenenapplaus war in allen Veranstaltungen sicher – als der kölsche Amor (Jamal Dilmen) dann mit seinem Guitarrensolo noch einen obendrauf setzte waren alle Gefühle im Publikum und auch bei den Helfern vor und hinter der Bühne gleichermaßen befreit. Und noch da oben drauf erscheint dann der Liebesengel (Gina Advena) und singt mit dem kölschen Amor das extra für dieses Musical geschriebene Ave Maria. Ungezähmte Tränen und Applaus, Standing Ovations und Gratulationen, die wir uns selbst in unseren kühnsten Träumen so nicht vorgestellt hatten.
Zur letzten Vorstellung dann fielen alle Darsteller in tiefe und rührende Tränen des Abschieds. Ein echtes Team, ja, echte Freunde haben sich hier gefunden.
Ein unbeschreiblicher Erfolg! Und eine Erinnerung die in die Geschichte eingehen wird.

Es ist ein schönes Sümmchen für herzkranke Kinder und die Jugendarbeit zusammengekommen. Die Scheckübergabe wird Ende 2011 / Anfang 2012 im feierlichen Rahmen erfolgen. Hierüber werde ich rechtzeitig informieren.

DANKE!

„Als Komponist, Texter, Produzent, künstlerischer und technischer Leitung sowie als Direktor dieses Musicals, bin ich verdammt stolz auf dieses große Team und diese Leistung! Allen Beteiligten und Helfern sende ich meinen herzlichsten Dank!

Christine Keller danke ich für die erstklassige Umsetzung des Drehbuchs bei den Trainings – Svetlana Rotermel für ihre fantastischen Choreografien, ihre Herzlichkeit den Kindern und einfach allen gegenüber und für ihren uneigennützigen Einsatz bis zur letzten Vorstellung! Den Maskenbildnern Jenny Uhlig, Vera Niehaus und Maggy Magnus für ihre unbezahlbare Hilfe! Allen sonstigen Helfern vor und hinter der Bühne!

Besonderen Dank richte ich auch an meinen Freund Franz Schmidt, der durch seinen Einsatz einen wesentlichen Baustein für diesen Erfolg gesetzt hat und an Helmut Herb (Präsident der KG 1911 Friesheim e. V.), der mir dieses große Vertrauen für dieses Projekt geschenkt hat

Und natürlich Danke an Peter Millowitsch, der uns mit seinem Namen und seiner Hand über unseren Köpfen den Weg für diesen Erfolg geebnet hat!“

Bei Angelika Schmidt reicht ein Danke nicht aus – bei ihr muss ich mich entschuldigen! Ihr Einsatz über die gesamten zweieinhalb Jahre lässt sich in Worten nicht beschreiben!

Fränk Hechler
Musicaldirektor
Komponist, Texter & Produzent
Gesamtregie
„Ich han minge Baum am Rhing jepflanz“

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Hinweis: Zum Erwerb der Doppel-CD und der Musicalbroschüre überweisen Sie bitte
25,00 Euro auf das Benefizkonto:

Kontoinhaber: Dat koelsche Musical
VR-BANK Rhein-Erft eG
BLZ 371 612 89
KTO 1500226028
Verwendungszweck: ihr Name und ihre Anschrift
Stichwort: CD Musical
Und so fing alles an:

Mitte 2009 ist es, als Angelika Schmidt mich fragt, ob ich nicht einmal ein Musical in Erftstadt aufführen möchte. Ich beginne das Musical „Ich han minge Baum am Rhing jepflanz“ in seiner kölschen Originalfassung zu schreiben. Bereits beim Schreiben der Texte und Songs muss ich oft lachen oder habe Tränen in den Augen wenn ich dabei an die spätere Umsetzung mit Künstlern denke. Das Musical läuft sozusagen vor meinen Augen ab – spezielle Künstler sehe ich dabei noch nicht – nur die Typen, die die jeweiligen Szenen verkörpern sollen.

Zu allererst schreibe ich den Titelsong und lasse ihn von einem Amateursänger einsingen. Im kleinen Kreis präsentiere ich diesen Song und finde große emotionale Zustimmung. Die gesamte Geschichte habe ich zu diesem Zeitpunkt bereits ganz grob im Kopf.

Parallel zum Komponieren und Texten setze ich mir meine eigenen Ziele für dieses große Projekt: Es soll eine lohnenswerte Hilfe für herzkranke Kinder werden, Kinder, Jugendliche und Erwachsenen sollen vereint werden zu einem Team, unser Heimatdialekt soll gefördert werden und Inszenierung, Organisation sowie das gesamte Umfeld müssen professionell angegangen werden.

Hierzu gehört zu allererst ein prominenter Schirmherr. Mit dem Titelsong schreibe ich zunächst Henning Krautmacher von de Höhner an und freue mich,  dass es schon bald zu einer persönlichen Rückmeldung kommt: Man teilt mir mit, das de Höhner bereits schon viele Projekte unterstützen und das man dies nicht überstrapazieren möchte. So komme ich dann auf die Idee Volksschauspieler Peter Millowitsch anzusprechen. In einem persönlichen Gespräch in seinem Büro im Millowitsch-Theater kann ich Peter Millowitsch mit dem Titelsong davon überzeugen die Schirmherrschaft zu übernehmen. „Dat es sehr emotional“ – so ungefähr waren seine Worte. Damit war die erste TOP-Besetzung für dieses Projekt gesichert.

Nach und nach steigere ich mich in meiner Freizeit immer mehr in eine hundertjährige Geschichte hinein und schreibe so nach und nach das Drehbuch, die Texte, die Musik und die ersten Inszenierungsideen bis ich irgendwann im Herbst ganz alleine auf dem Sofa liege und das gesamte Musical vor meinen Augen abläuft.

Als der „Film“ endet ist für mich klar: Das wird ein gewaltiger Organisationsaufwand. Ich erstelle die ersten Projektpläne, lege Termine fest und mache mir in Form einer noch einfachen Liste Gedanken über die vielen Dinge, die wir für dieses Musical benötigen werden.

Immer höher wird der Berg der für eine professionelle Umsetzung zu erklimmen ist.
Immer öfter kommt es zu sehr heftigen Diskussionen mit Franz Schmidt, der die Rahmenorganisation und das Sponsoring übernehmen soll sofern es zu einer Entscheidung für das Musical kommen wird. Meine Anforderungen an den Veranstalter sind hoch – sehr hoch. Ich fordere ein Musicaltheater - was den ersten Schock auslöst. Schnell wird klar welche Arbeit hier auf die Menschen im Ort zukommt. Schließlich soll ja alles ehrenamtlich von statten gehen. Neue Wandverkleidungen sollen her, die Bühne muss vergrößert werden, wir benötigen wandelbaren Bühnenkulissen. Vier Szenenbilder – diese müssen in ca. 1 Minute umgebaut sein. Ein computergesteuerter Bühnenvorhang muss her. Wir benötigen einen Backstage-Bereich – wo sollen sonst die vielen Künstler hin? Keine Toiletten im Backstage – eine Lösung muss gefunden werden. Saalpläne, Sicherheitskonzepte und Baupläne werden entworfen. Ein Gewaltakt an Organisation im Vorfeld der GO-Entscheidung für das Musical.

Der nächste Aufschrei ist meine Anforderung an eine professionelle Licht- und Tontechnik. Als ich die Kosten von über 130.000 Euro nenne sehen die Gesichert im Vorstand etwas „seltsam“ aus – um es mit Humor und sehr vorsichtig auszudrücken. Sätze wie „ihr seid bescheuert“ waren keine Seltenheit. Irgendwie war aber die Faszination des Projektes doch bei allen spürbar. Der Zweifel jedoch enorm.

Tag für Tag wächst der schriftliche Vertrag zwischen mir und dem Veranstalter. Alle Punkte die mir für das Gelingen wichtig sind werden hierin festgehalten. In so einigen persönlichen Termin zwischen Helmut Herb (Präsident Veranstalter KG 1911), Franz Schmidt und mir, in denen es immer „geordnet“ jedoch mit heftigen Diskussionen zuging entsteht nach und nach die finale vertragliche Fassung. Die Unterzeichnung erfreut mich, erschreckt mich persönlich jedoch gleichermaßen – der Druck ist gewaltig.

In dieser Zeit präge ich den Satz „Wir greifen nach den Sternen – wenn wir es dann final bis zum Mond schaffen, so werden wir großes erreichen“.

Jetzt haben wir eine Willenserklärung, wissen das uns das alles Unmengen an Zeit, Geld und Energie kosten wird – jedoch: Woher soviel Geld kriegen?

Hier sage ich nur einen Namen: Franz Schmidt. Mit ungebändigter Energie läuft er auf wichtige Personen, Firmen und Politik zu und schafft Euro für Euro heran. In einem gemeinsamen Gespräch mit der GVG Rhein-Erft können wir so dann auch unseren Generalsponsor gewinnen.

Ich muss schon zugeben, dass Franz Schmidt und ich keine Freunde waren. Trotzdem darf ich schnell positiv erkennen, dass seine Art schnell zu einer falschen Einschätzung führt.

Zwar kann er bis Ende 2009 noch nicht das gesamte Geld auftreiben, jedoch läuft das Musical in unseren Köpfen bereits so stark, das die GO-Entscheidung irgendwie gar nicht mehr beachtet wird. Ganz plötzlich laufen viele Menschen in eine Richtung – gut, auch noch einige in die andere…

Während der ersten Geldbeschaffungszeit plane ich das erste große Casting. Auch bei der Inszenierung setze ich auf absolute Professionalität. Hier hole ich mir Christine Keller (Musicalsängerin, Schauspielerin und Eisläuferin) sowie Svetlana Rotermel für die Tanzchoreografien in die Dreier-Jury.

Im Februar 2010 kommt der große Tag. Bereits morgens früh erscheinen über 80 Kinder, Jugendliche und Erwachsene auch dem Rhein-Erft-Kreis und Köln zum weiträumig kommunizierten Casting. Wir treffen auf selbstsichere, lustige, verschüchterte und auf ängstliche „Gestalten“ im Alter von 7 bis 32 Jahre. Eine große Herausforderung für uns. Doch bereits dieser Tag wird zum absoluten und überzeugenden Erfolg. Wir schaffen es bereits am Casting-Tag eine kleine Musicalgemeinschaft aufzubauen. Während ich die vielen Darsteller beim Casting beobachte läuft wieder der „Film“ des Musicals vor meinen Augen ab. So ordne ich den Figuren im Musical erste Darsteller zu.
Aus diesem Prinzip heraus besetze ich die Hauptfigur mit Fabian Schmelcher, der mit seiner unverwechselbaren Persönlichkeit heraus sticht. Weiter sehe ich unter den Kindern und Jugendlichen einen coolen Jungen mit dunkler Hauptfarbe – ich beobachte ihn bis abends und besetze eine der wesentlichen Musicalrollen „den kölschen Amor“ mit ihm. Eine Entscheidung die den Erfolg des Musicals ein gutes Stück mit beeinflusst hat. Ähnlich geschieht es mit der Rolle des Liebesengels. Als Gina Advena erstmals im Casting vor uns steht ist klar: Liebesengel! Ihre unverwechselbare Ausstrahlung, Präsenz und Professionalität, die bereits im Casting deutlich spürbar ist.

Auf diese Art und Weise besetzen wir bereits viele Rollen mit den Typen an Darstellern, die ich in meiner Vorstellung für ideal halte. Hier ganz voran: Nils Büscher, Philipp Wolff, Franklin Wilhelm, Lara Breuer, Lea Chiara Wirtzfeld. Ein kleines Team im Team, welches sich später für mich persönlich als eine der süßesten Szenen im Musical entpuppt.

In einem weiteren Casting Ende April 2010 besetzen wir weitere Rollen und sind nun nahezu komplett in der Besetzung. Als die im Casting ausgewählte Hauptbesetzung der Lisbeth mir mitteilt, dass sie nicht weiter am Musical teilnehmen möchte, besetze ich die Rolle mit Stefania Morina, die sich im weiteren Verlauf als weitere Erfolgssäule des Musicals im Team verankert.

Im Juni 2010 stehen die meisten Darsteller fest, die wahnsinnig aufgeblähten Organisations- und ToDo-Pläne liegen auf dem Tisch und alle stehen vor einem kaum erklimmbaren Berg.
So liebe ich das!

Wir beginnen mit den Trainings der ersten Szenen. Christine Keller baut Szene für Szene nach Drehbuch auf und entwickelt mit ihrem szenischen Know-How das richtige Fingerspitzengefühl für die emotionale Umsetzung der Vorgaben. Mit viel Geduld lernt sie vor allem den kleinen Darstellern dass man eine Rolle nicht spielt sondern lebt. Probe für Probe sieht man kleine Fortschritte. Tag für Tag wächst hier ein Team zusammen – Freundschaften entstehen.

Bei  jeder Probe bin ich anwesend und steuere das Musical dahin, wo ich es haben möchte. Immer wieder sehe ich „meinen Film“ vor Augen. Christine Keller macht hier einen erstklassigen Job. Hier darf man nicht unterschätzen das die Arbeit mit ca. 50 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf einen Schlag nicht so ganz einfach ist – um es vorsichtig auszudrücken…

Parallel zu den Schauspielproben beginnt Svetlana Rotermel jeden Dienstag die Trainings für die Tanzchoreografien. Es ist jedes Mal schön mit anzusehen wie die kleinen Darsteller Svetlana anhimmeln und Schritt für Schritt ihre schwierigen und bewegungsintensiven Choreografien lernen. Es ist bemerkenswert, dass sich eine Trainerin derartig menschlich auf die vor allem kleinen Tänzer herablässt, ohne auch nur einen Funken Respekt zu verlieren.

So wächst von Training zu Training mein Bild des gesamten Musicals zusammen.

Mit Beginn der ersten Proben beginne ich auch mit den Musikproduktionen im Tonstudio. Alles soll ja auch später auf einer Doppel-CD erwerblich sein. Eine Erfahrung die mir bei jeder Aufnahme zeigt, dass die Auswahl der Künstler für dieses Projekt perfekt ist.

Das diese Musicalshow rein von künstlerischer Seite ein voller Erfolg wird, das ist mir erstmals im Dezember 2010 klar. Von künstlerischer Seite…
Tag für Tag kommuniziere ich mit Franz Schmidt über die Fortschritte in der Planung. Ich mache ihm mit meinen vielen Anforderungen und ToDo-Plänen das Leben sicher nicht gerade einfach. In dieser engen Zusammenarbeit entwickelt sich auch in Richtung Franz Schmidt ein sehr enges Verhältnis. Und als wir dann bei einem der Eltern-/Künstlerabende vermelden können, dass die Kosten weitgehend gedeckt sind, da können wir unseren Stolz erstmals gemeinsam nicht mehr verbergen.

An dieser Stelle muss ich eine bisher komplett untergegangene Person einschieben. Da gibt es jemanden, der war immer da. Trainings, Proben, Kostümorganisation, Dekobeschaffung, Künstler-Shuttle…. Eigentlich so ziemlich alles! Angelika Schmidt hat ihr aktuelles Leben komplett für das Musical aufgegeben. Ja, ich denke so darf man das beschreiben. Sie ist immer da – überall – zu jeder Zeit. Sie ist der Mittelpunkt der Künstler und der Organisation rund um die Kostüme, Masken und Betreuung. Ihren Einsatz in Worte zu fassen, würde ein ganzes Buch zusätzlich füllen!

So wächst täglich das Umfeld unseres Musicaltheaters. Wir installieren die computergesteuerte Lichttechnik, sind stolz auf unseren ebenfalls per Computer steuerbaren Bühnenvorhang, bewundern die wandelbare Bühnenkulisse und die perfekt gemalten Bühnenbilder und schließlich die neuen Wandverkleidungen mit riesengroßen Logos des Musicals.

Im September 2011 darf ich dann mit der ersten kleinen Sensation glänzen: Wir sind total ausverkauft und können den unzähligen Kartenanfragen nicht mehr nachkommen.

Gemeinsam mit Franz Schmidt entschließen wir uns für eine Zusatzveranstaltung. Diese ist ebenfalls bereits wenige Tage später komplett ausverkauft. Laut Kartenanfragen könnten wir bis in den Dezember hinein spielen – jedoch sind wir an unsere Termine gebunden.

Am 1. Oktober stehen wir vor dem fertigen Produkt:
Ein professionell aufgebautes Musical in ebenso professionellem Theater. Der Ort glänzt mit Ausschilderungen für Parkmöglichkeiten zum Musicaltheater und alle warten auf das letzte fehlende Element: die Tontechnik.

Pünktlich wird diese von der Firma Schulte & Lindenberg geliefert. Wie angefordert bauen wir eine Tontechnik-Anlage mit einem Wert von etwa 120.000€ in unserem Musicaltheater ein. An dieser Stelle ein Dank an die Firma Schulte & Lindenberg. Diese Anlage ist das Herzstück des Musicals und aufgrund des Wertes mit Sicherheit eine der wesentlichsten Sponsorenleistungen des Musicals!

Die ersten kompletten Proben im fertigen Umfeld mit Headsets verliefen … nun sagen wir es ehrlich: Mir liefen zwei Stunden lang die Tränen …

15. Oktober 2011 – Premiere
Gespannt treffen wir uns alle gemeinsam bereits am Nachmittag zur Premiere. Wird der Erfolg so sein, wie wir alle hoffen? Werden wir das schaffen was wir uns gemeinsam vorgenommen haben – werden wir ins Herz treffen?
Für das, was wir dann gemeinsam alle sieben Veranstaltungen hinweg erleben dürfen….
Im Namen aller Künstler, Helfer und Organisatoren sage ich an dieser Stelle:
DANKE

Fränk Hechler
Musicaldirektor
Komponist, Texter & Produzent
Gesamtregie
„Ich han minge Baum am Rhing jepflanz“

Alle Veranstaltungen AUSVERKAUFT

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15.10.2011 19:30 Uhr - AUSVERKAUFT
16.10.2011 14:30 Uhr - AUSVERKAUFT
22.10.2011 19:30 Uhr - AUSVERKAUFT
23.10.2011 19:30 Uhr - AUSVERKAUFT
29.10.2011 19:30 Uhr - AUSVERKAUFT
30.10.2011 14:30 Uhr - AUSVERKAUFT - Zusatzveranstaltung
30.10.2011 19:30 Uhr - AUSVERKAUFT

8.10. und 9.10. Generalprobe 8:30 !!!


Proben 24. und 25. September

Liebe Künstler,

seit bitte alle pünktlich um 9 Uhr da! Die Tänzer bitte wie mit Angelika besprochen bereits um halb neun!

Denkt bitte daran das wir vier Wochen vor der Premiere stehen! Wer fehlt, zeigt uns ein Desinteresse welches wir zu diesem Zeitpunkt nicht mehr akzeptieren können! Die Termine für die Proben stehen bereits seit mehreren Monaten fest und auf unserer Homepage.

Samstag geht das Training bis max. 16 Uhr.

Am Sonntag beginngen wir ebenfalls sehr früh - 8:30 Uhr. Ende ca. 13 Uhr.

Es ist unser letztes Training vor der großen Verfilmung. Diese wird am 2. Oktober mit gesamter Technik stattfinden. Uhrzeit: 9 Uhr (alle sind ausgeschlafen da!!!)  bis ca. 15 Uhr

Danach haben wir nur noch unsere Hauptgeneralprobe eine Woche vor der Premiere!!!!!

LG

Fränk

Alles AUSVERKAUFT! –> Zusatzveranstaltung am 30.10. 14:30 Uhr

Alle Veranstaltungen sind komplett ausverkauft.

Aus diesem Grunde haben wir uns entschlossen eine Zusatzveranstaltung anzubieten:

30. Oktober 2011 um 14:30 Uhr.

Karten können jetzt wie gehabt über die Tickethotline 03212-3449890 oder per Mail ticketservice@dat-koelsche-musical.de bezogen werden.

Proben 17. und 18. September 2011

Liebe Künstler,

bitte findet Euch morgen pünktlich um 9:30 Uhr ein.

Morgen trainieren wir erstmals mit Kostümen, Masken und Requisiten. Es wird bereits Probe-gefilmt…

Denkt daran: Morgen nachmittag ab 16 Uhr gibt es Essen!!!

LG

Fränk

Tanzen 6. und 7. / Generalproben 10. und 11. Sept.

Liebe Künstler,

die Ferien sind beendet!

Tanzprobe:
06. UND 07. September ab 17 Uhr im Saal

Generalprobe:
10. und 11. September ab 9:30 im Saal
(Samstag bis etwa 16 Uhr / Sonntag bis max. 13 Uhr)

Bitte pünktlich und vollzählig erscheinen - Texte nochmal auffrischen!!!

LG

Fränk / Christine

Ich han minge Baum am Rhing jepflanz

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Wir wünschen allen unseren Darstellern eine tolle Ferienzeit. Wir freuen uns alle gemeinsam auf die Generalproben im September, die Verfilmung des Musiccals im September auf HDTV Blue Ray sowie auf die große Aufführungsreihe im Oktober!

Fränk Hechler

(auch im Namen von Christine Keller, Svetlana Rotermel und Angelika Schmidt!)

VOR-Generalprobe am 9. und 10. Juli

Liebe Darsteller,

am kommenden Wochenende findet die erste VOR-Generalprobe statt. Bitte erscheint pünktlich und habt Eure Texte und Schritte drauf!

Wir freuen uns das erste mal mit Vorhang und Kulisse spielen zu dürfen…

 

Am Samstag:
9:30 - 16 Uhr komplette Durchlaufproben (auch Tanz!!!)

Am Sonntag:
9:30 - 13 Uhr komplette Durchlaufprobe (auch Tanz!!!)

TANZTRAINING AM 5.7. !!!

am 5.7. ist Tanztraining!!!